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26. Dezember 2009

Mein Sabbatical in Jacobina

ines in Quality of Life

Einen Teil (Oktober und November) meiner Auszeit verbrachte ich in Jacobina, einer Stadt mit ca. 80.000 EinwohnerInnen, 300 km nordwestlich von Salvador, im sogenannten Certado (Steppe), wo ich in einigen (sozialen, kulturellen) Projekten mitarbeitete bzw. auf eigene Faust ein paar Dinge ins Leben rief (wie z.B. einen interkulturellen Austausch zwischen SchuelerInnen eines Gymnasiums in Kaernten und Schuelerinnen in Jacobina ueber Skype und Orkut).


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20. Dezember 2009

Nach Kopenhagen: jetzt erst recht!

fritz in Energy and Climate, Policy, blog

Das Ergebnis von Kopenhagen ist ein Desaster - das sagen sogar die, die es beschlossen haben. Letztlich haben sich die Akteure gegen das Risiko entschieden, den Lauf der Geschichte zu verändern. Das bedeutet nicht nur einen Anstig des Meeresspiegels, sondern vor allem eine dramatische Verschlechterung der Welt-Ernährungssituation und schließlich des Welt-Friedens (siehe den 2007er-Bericht des Wissenschaftlichen Beirates für Globale Umweltfragen der deutschen Bundesregierung).

Wirtschaftliche Entwicklung, wie wir sie kennen, hängt in erheblichem Ausmaß vom Wirtschaftswachstum ab. Dass sich die dramatische Reduktion von Treibhausgasen wohl negativ auf das Wachstum der Weltwirtschaft auswirken wird, wurde gerade jetzt wieder von einer Gruppe österreichischer ÖkonomInnen aus Instituten, Universitäten, Ministerien und dem Finanz-Sektor fest gestellt.

Das war wohl  auch der entscheidende Hemmschuh für die Verhandler in Kopenhagen.  Ist Wirtschaftswachstum also wichtiger als Lebensraum von Millionen und die Ernährung von Milliarden Menschen?


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Tags: hinterberger-f

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11. Dezember 2009

Wer trägt die Verantwortung für Treibhausgase - Produzenten oder Konsumenten?

martin in Energy and Climate, Global Responsibility

In Kopenhagen wird derzeit darüber verhandelt, wer welchen Beitrag zu einer grundsätzlich von allen für wichtig und richtig befundenen Verringerung der Treibhausgase leisten muss. Eine entscheidende Frage dabei ist: sind diejenigen, die Güter und Dienstleistungen produzieren verantwortlich für die Treibhausgase oder sind es diejenigen, die sie konsumieren. In Zeiten der Globalisierung wird daraus eine Frage internationaler Verhandlungen.

Wo auf der Erde Treibhausgase emittiert werden, ist für ihre Wirkung, den sogenannten Treibhauseffekt, letztlich irrelevant. Die bisherige Klimapolitik des Kyoto-Protokolls, in dem sich die Industriestaaten der Erde zu einer bestimmten Treibhausgasreduktion bis 2012 verpflichtet haben, rechnet Emissionen immer dem Land zu, in dem sie in die Umwelt entlassen werden. Strategien einzelner Länder zur Reduktion von CO2-Emissionen können so leicht dazu führen, dass diese lediglich in andere Länder verlagert werden, etwa durch vermehrte Importe von Stahl aus dem Ausland.


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17. November 2009

CO2-Bilanz einer Hochgeschwindigkeit-Eisenbahnstrecke.

nicolas in Energy and Climate, Resource Use

Die französische Energieagentur, Schienennetzgesellschaft und Eisenbahngesellschaft haben die erste CO2-Bilanz über die gesamte Wertschöpfungskette einer Hochgeschwindigkeit-Eisenbahnstrecke (LGV für ligne à grande vitesse) veröffentlicht. Die Studie wurde auf einem 140 Kilometer langen Ast der sich im Bau befindlichen Linie “Rhin-Rhône” durchgeführt.

Das mehr als 2,3 Milliarden € teure vom Steuerzahler bezahlte Projekt ist von pharaonischem Ausmaß. Nach mehr als 10 Jahren Planungsphase werden heute an der Baustelle bis zu 50 Millionen m³ Schutt transportiert. Dies entspricht ungefähr 18-mal der Cheops-Pyramide. Entlang der Strecke entstehen zahlreiche Brücken, Viadukte, und 400 km Abzäunung.


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Tags: CO2 | energie | verkehr

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03. November 2009

Bedeutet nachhaltiger Sport: Breite statt Leistung?

rainer in Alltag

sprung-eines-watussi.jpgNachhaltigkeit und Sport. Liegt jetzt nicht direkt auf der Hand, dieser Zusammenhang, bis ich von einem afrikanischen Stamm inspiriert wurde. Was könnte das bedeuten: nachhaltiger Sport? Vielleicht: Entschleunigter Sport? Als Dipol zum: Beschleunigten Sport?

Nach den Fabelweltrekorden im 100 Meter Sprint der Männer der letzten Zeit bekommt man ja das Gefühl, dass es die Rennmaschinen tatsächlich einmal schaffen müssten: Hundert Meter in 0 Sekunden, bei den atemberaubenden Verbesserungen des Weltrekords. Beschleunigtes Wachstum - beschleunigter Sport eben.
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Tags: entschleunigung | lebensstil | nachhaltig

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