5 Reaktionen zu “Einkauf im Supermarkt”

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Hannes O
am 24. March 2008 um 23:50

Ich gehe davon aus, dass der Beruf Kassiererin ausstirbt. Hoffentlich, denn würdig und erfüllend ist dieser Stress-Posten wohl nicht. Schön wäre natürlich, wenn man dafür persönliche Shop-Berater hätte, die Dir beim Einkaufen helfen. Vor allem für eine Welt voller alter Menschen eine gute Vision. Mit Option, dass dann das Zeug auch heim getragen wird. Neu-denken!

fritz
am 25. March 2008 um 13:27

Natürlich brauchen wir keine Jobs, die keiner braucht. Andererseits: den Konsumprozess immer weiter zu rationalisieren, damit man immer (noch) mehr “Zeug” (O-Ton Hannes O) heim tragen kann – dann brauchen wir das. Ja, gute BeraterInnen! Aber warum muss ein KassiererInnen-Job ein Stress-Posten sein? Damit möglichst wenig Leute möglichst viel “kassieren” können – damit das “Zeug” möglichst wenig kostet und möglichst viel davon unter die Leute kommt? Haben wir nicht letztlich (fast) alle Stress, das “Zeug”, das wir produzieren, schnell zu produzieren, damit es wenig kostet. Klar, wenn wir soviel “Zeug” haben wollen, müssen wir viel und schnell arbeiten, damit es in der “ausreichenden” Menge produziert und ver- bzw. gekauft werden kann – egal, ob es sich um Websiten, Forschungsprojekte oder Lockenwickler handelt. Hier beisst sich etwas in den Schwanz!

Siehe auch http://www.esgehtumwas.at/2008/03/11/gute-arbeit-schlechte-arbeit/

stefanie
am 25. March 2008 um 13:41

beim stichwort “zeug” fällt mir wieder folgendes ein (für alle, dies noch nicht kennen):
http://www.storyofstuff.com

fritz
am 25. March 2008 um 14:25

Over 2 Million viewers! Da müssen wir uns noch anstrengen!

fritz
am 26. March 2008 um 05:49

Noche inmal “Kassiererin”: huete war ich beim Hofer und hab jede Menge “vom Ursprung” gekauft.

“Zurück zu Fairness für Bauern und Konsumenten. Jeder Konsument verdient ehrliche Lebensmittel, die halten, was er sich von ihnen verspricht. Dafür müssen vor allem die Bauern mehr leisten und sie verdienen, dass ihre erstklassige Arbeit anständig bezahlt wird. Bei Zurück zum Ursprung bekommt jeder, was er verdient: ehrliche Produkte zum anständigen Preis. Das ist fairer Handel, genau wie er sein soll.” heisst es dazu auf der Website.

Die Kassiererin wirkte eher gestresst. Wo ist das Programm, das sie in den “fairen Handel” einbezieht?

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