Al Gore, Nobelpreisträger und prominentester Klima-Aktivist, hat mit einem TV Werbespot seiner Alliance for Climate Protection eine dreijährige Werbekampagne in den USA gestartet.
Das Ziel: US-Bürger über Kampagnen gegen den Klimawandel zu informieren und den Druck auf Entscheidungsträger zu erhöhen. Dabei soll die Zahl an Mitstreitern der Kampagne von 1 Million auf 10 Millionen Menschen erhöht werden.
Die Kampagne kostet Medienberichten 100 Millionen US$ pro Jahr, eine unglaubliche Summe für den Bereich Umwelt. Eine kleine allerdings für die globale Werbewirtschaft. Coca Cola investiert jährlich ca. 1 Milliarde US$ in seine Markenwerbung.
Trotzdem 300 Million US$ sind kein Pappenstiel und unterstreichen die amerikanische Dimension dieser Kampagne. Genauso wie auch der Inhalt des ersten Werbespots. D-Day und Mondlandung drängen sich ja nicht unbedingt als Motive für den Umweltschutz auf (wieviel CO2 braucht eigentlich ein Mondflug hin und retour?). Als Symbole für den amerikanischen Traum passen sie dagegen wunderbar.
Gore bedient sich der tiefsten kulturellen Werte der USA. Bleibt zu hoffen, dass diese Werte noch attraktiv genug sind – und das Engagement der USA gegen den Klimawandel kein Traum in weiter Ferne bleibt.
weitere – z.T. inhaltlich auch richtig gute – Videos auf http://www.wecansolveit.org/


