Als ich gestern die Einkaufsliste für mein heutiges ursprüngliches Vorhaben (“Griechisches Ofengemüse”) schrieb, wurde mir erst richtig klar, dass das Gericht absolut “asaisonal” ist und ich hab spontan auf etwas Saisonaleres umdisponiert. Allerdings muss ich zugeben, dass dieses Gericht auch nicht allen Kriterien der Nachhaltigkeit entspricht, da einige Zutaten (wie zum Beispiel Ingwer, Zitrone,…) auch beträchtlich viele Transportkilometer auf dem Buckel haben… Aber zwei Kriterien erfüllt dieses Dal sicher: Es gelingt auch unerfahrenen KöchInnen und vor allem: es schmeckt!
In 3 EL Butter 4 gehackte Zwiebel, 2 fein geschnittene Knoblauchzehen und ein fein geschnittenes walnussgroßes Stück Ingwer anschwitzen. Danach 1-2 TL Garam Masala (indisches Gewürz), etwas Curry, Salz, Pfeffer, 3 gewürfelte Tomaten und 400 g rote Linsen dazugeben, mit ausreichend Wasser bedecken und circa 20-30 Minuten köcheln lassen. Dabei von Zeit zu Zeit umrühren und bei Bedarf etwas Wasser oder zum Verfeinern etwas Weißwein hinzufügen. Wenn die Linsen weichgekocht sind und das Dal dann breiig bzw. “gatschig” wird, vom Herd nehmen und den Saft einer Zitrone und einen halben bis ganzen Becher Schlagobers oder Sauerrahm dazumischen.
Dazu passt wunderbar ein Mango-Lassi. Für ein geschwindes Mango-Lassi mischt man einfach Hälfte Mangosaft (aus dem Tetrapack) und Hälfte Joghurt oder Buttermilch zusammen und verfeinert das ganze mit etwas geriebenem Kardamom.
Alle Zutaten können mengenweise beliebig variiert werden (je nach Geschmack) und sind zum Beispiel am Brunnenmarkt oder am Naschmarkt zur Gänze erhältlich.
Gutes Gelingen wünscht euch Magdalena!

