6 Reaktionen zu “Augen zu und durch?”

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Andreas Lindinger
am 25. May 2008 um 12:27

Sehr gelungener Artikel, der eigentlich viel mehr als jener von Günther Strobl (der sich leider zu sehr auf die populären und medial bereits endlos durchgekauten Themen der Steuereinnahmen und Pendlerprobleme fokussiert anstatt das Thema wie hier im Blog im größeren (volkswirtschaftlichen) Kontext der Nachhaltigkeit und notwendigen Energiewende zu sehen) die Ansprüche eines Qualitätsmediums, wie es DerStandard sein will, erfüllt! Es wäre schön und wichtig, wenn Artikel wie dieser hier ein breites Leserspektrum abseits der sich für das Thema der Nachhaltigkeit interessierenden und ohnedies dementsprechend bewusster agierenden Menschen erreicht.

Andreas Lindinger
am 25. May 2008 um 12:31

P.S.: Wobei dies keine Kritik an der Zeitung DerStandard sein soll (welche sich gerade vor wenigen Wochen sehr intensiv und informativ im Zuge eines Themenspecials zur globalen Lebensmittelkrise mit einer sehr wichtigen globalen Herausforderung sehr gut auseinandergesetzt hat), sondern vielmehr primär Lob für diesen Artikel.

fritz
am 25. May 2008 um 18:14

Danke!
Fritz

Jürgen
am 29. May 2008 um 10:50

Guter Artikel! Hat mir wieder gezeigt, dass eine Senkung der Steuern auf Energie, wie sie gerade wieder politisch propagiert wird, nicht die Lösung der Probleme sein kann!

axel
am 31. May 2008 um 06:18

Stimmt. Wenn ich dieser Tage mit meinem Fahrrad an Tankstellen vorbei fahre, dann kann ich nicht anders: Werfe die Arme hoch und jauchze vor Freude, dass ich diese Preise nicht zahlen muss.

Ich finde es unglaublich, dass ein ernst zu nehmender Autor zum Thema teures Benzin schreiben kann “wer hätte das gedacht”. Haben die im Artikel erwähnten Mahner (=Rechthaber im positiven Sinne) denn gar nichts bewirkt?

Benedikt
am 11. June 2008 um 15:18

ach – wann wird wohl dieser artikel auf den ersten krone zeitungs seiten zu lesen sein?
lang kanns ja nicht mehr dauern, die energiekrisen (peak oil/cole/gas), die finanzkrise und die lebensmittelkrise schlagen ja schon gleichzeitig zu.

wie lang kann sich die breite öffentlichkeit noch vor diesen tatsachen verstecken?
aber wer hätte nicht angst vor dem was uns bevorsteht?

neue wirtschaftsformen-neue werte
der untergang der industrie, der ausbeutung, der manipulation
eine neue gesellschaft
neue energieformen-höhere energieeffizienz
eine neue regionale landwirtschaft
viel verzicht (auf eigentlich gröstenteils eh nur schädliches), aber eben verzicht herr strudel

und natürlich die rechnung für unser treiben:

ein stark verändertes klima,
stürme die mit 600km/h über ebenen fegen
übermäßige trockenheit gefolgt von jahrtausend hochwässern
eben noch nie dagewesene naturkatastrophen
wir werden nicht mehr so alt werden

usw.

aber- wahrscheinlich wird es uns geistig, moralisch besser gehen.
ich bin also positiv gestimmt, weil beschissener als heute kanns einem guten menschen eh nicht gehen.

wir sehen uns in der zukunft leute

g benni

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