Frithjof Bergmann tourt gerade durch Österreich. Letzte Woche in Graz bei der katholischen Hochschulgemeinde. Alleine die Stimmung war beeindruckend. Als ich fünf Minuten vor Beginn eintreffe, werden bereits Ersatzstühle herbeigeholt.
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Frithjof Bergmann tourt gerade durch Österreich. Letzte Woche in Graz bei der katholischen Hochschulgemeinde. Alleine die Stimmung war beeindruckend. Als ich fünf Minuten vor Beginn eintreffe, werden bereits Ersatzstühle herbeigeholt.
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Tags: Alltag | arbeit | lebensqualität | Research
Eigentlich hatte ich vor, meinen ersten Blogbeitrag der Global 2000-Kampagne SOS Klima zu widmen, die sich dieser Tage für die verfassungsrechtliche Verankerung eines Klimaschutzgesetzes, unter anderem in Form verpflichtender Treibhausgasreduktionen, einsetzt. Doch dann erinnerte ich mich an eine Website, die auf viel unkonventionellere Weise für das Thema CO2-Reduktion sensiblisiert: www.cheatneutral.com 
Tags: Alltag | CO2 | emissionenhandel | kampagnen | klimaschutz
In einer hochrangig besetzten Diskussion beim österreichischen Marketingclub unter dem Titel “Nachhaltigkeit: Lippenbekenntnis, Chance oder Pflicht?” kritisierte der Wirtschaftsjournalist Milan Frühbauer heftig die Verwendung des Begriffes “Nachhaltigkeit”. So sehr er die dahinter stehenden Ziele, wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele zu verfolgen begrüße (siehe meine Präsentation hier), so beliebig ist für ihn der Begriff. Zum Beleg zitierte er 12 APA-Meldungen vom Tage, in denen der Begriff “nachhaltig” vorkam. 10 davon verwendeten den Begriff in einem völlig anderen – nämlich im ganz normalen – Wortsinn. Frühbauer kritisierte das als Floskel, ähnlich Ausdrücken wie “ich gehe davon aus”.
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Tags: Alltag | begriffe | nachhaltig | verantwortung
Es geht um was! Es geht uns gut!
Aber wird das auch so bleiben – angesichts von Klimawandel, Artenschwund und globalen Konflikten um immer knapper werdende Ressourcen?
Ja, es kann so bleiben – vieles sogar noch besser werden. Unsere Lebensqualität und die zukünftiger Generationen kann weiter steigen.
ABER: es geht nicht weiter wie bisher. Vieles wird anders werden. Sehr anders! Wir müssen unseren Verbrauch an natürlichen Ressourcen um bis zu 90 Prozent reduzieren, unsere Gesellschaftskonzepte neu überdenken. Glühbirnen auszutauschen, Hybridantriebe zu entwickeln und Müll zu trennen sind erste Versuche – leisten einen kleinen, nicht unwichtigen Beitrag.
Die anstehende Transformation braucht jedoch Ansätze, die weitaus tiefer gehen. Ganzheitlich, nachhaltig, innovativ. Vielleicht manchmal auch unbequem, weil sie uns aus unserer gewohnten Komfortzone herauslocken. In jedem Fall aber inspirierend und evolutionär.
Das sind die Themen mit denen wir uns beschäftigen und über die wir hier schreiben.
Denn es geht um was!
