Die französische Energieagentur, Schienennetzgesellschaft und Eisenbahngesellschaft haben die erste CO2-Bilanz über die gesamte Wertschöpfungskette einer Hochgeschwindigkeit-Eisenbahnstrecke (LGV für ligne à grande vitesse) veröffentlicht. Die Studie wurde auf einem 140 Kilometer langen Ast der sich im Bau befindlichen Linie “Rhin-Rhône” durchgeführt.
Das mehr als 2,3 Milliarden € teure vom Steuerzahler bezahlte Projekt ist von pharaonischem Ausmaß. Nach mehr als 10 Jahren Planungsphase werden heute an der Baustelle bis zu 50 Millionen m³ Schutt transportiert. Dies entspricht ungefähr 18-mal der Cheops-Pyramide. Entlang der Strecke entstehen zahlreiche Brücken, Viadukte, und 400 km Abzäunung.
